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Westfalen-Lippe eG

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Die Merkel-Garantie
Alle Einlagen sind sicher – stimmt das?

Wie ohne eine Grundlage für Vertrauen gesorgt wurde

 

Eurozeichen Frankfurt 

Sie erinnern sich sicherlich noch an die Situation im Herbst 2008: Gerade meldete die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an und sorgte auch in Deutschland für große Angst vor weiteren Bankenpleiten. Das Ausmaß war so stark, dass die Bankkunden jegliches Vertrauen in die Kreditinstitute verloren hatten und einige kurz davor waren ihre Konten zu räumen. Um dieser Übertreibung gegen zu wirken, versprach unsere Bundeskanzlerin medienwirksam den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Hierfür stehe die Bundesregierung ein. Damit beruhigte Angela Merkel nicht nur die Märkte, sondern sie sorgte für neues Vertrauen gegenüber den Banken.  

 

Die Schlagzeile blieb als „Merkel-Garantie haften“. Doch diese Garantie hat nicht nur Lücken, sondern ist bis heute lediglich eine „politische Erklärung“ und kein parlamentarisch verabschiedetes Gesetz. Sie gilt nur für Finanzinstitute, die einer deutschen Sicherungseinrichtung angeschlossen sind. Außerdem kommt sie nur zum Tragen, wenn die Bankpleite durch eine allgemeine Finanzkrise ausgelöst wird, nicht durch

das Missmanagement einer einzelnen Bank. Es stellt sich zudem die Frage, wer letztlich die Merkelgarantie im Umfang von bis zu 1,6 Billionen Euro Spargelder (der Betrag entspricht dem fünffachen jährlichen Bundeshaushalt!) überhaupt einlösen könnte außer wir Bürger selbst z.B. durch Steuererhöhungen.

 

Von dieser Erklärung ist die zwischenzeitlich europaweite Mindestsicherung für Banken zu unterscheiden. Sie ist bei 100.000 Euro gedeckelt und ein möglicher Ausfall kann eben nicht in Berlin eingefordert werden. Sie wird vielmehr bei der Sicherungseinrichtung des Heimatlandes der zahlungsunfähigen Bank beantragt. Zudem gesteht die Europäische Richtlinie 2009/14/EG es den Ländern zu, die engen Fristen zur Rückzahlung in begründeten Ausnahmefällen zu überschreiten. Island und die marode Kaupthing-Bank lassen grüßen…

 

Geld SchlossUmso wichtiger ist es also, genau auf die privaten Sicherungseinrichtungen der Banken zu schauen.

 

Die PSD Bank Westfalen-Lippe eG gehört der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, dem BVR, an. Damit sind nicht nur alle Einlagen der Kunden stets in vollem Umfang gesichert. Die Gruppe von rd. 1.100 selbstständigen Banken sichert darüber hinaus den Bestand jedes einzelnen Instituts und damit z.B. auch alle ausgegebenen Zertifikate der angeschlossenen genossenschaftlichen Bankinstitute. Seit Gründung dieser Sicherungseinrichtung vor 80 Jahren hat es keinen einzigen Fall gegeben, in dem ein Kunde einen Verlust durch die Schieflage einer Genossenschaftsbank erlitten hat. Das ist Erfahrung, die in der heutigen Zeit bares Geld wert sein kann.

 
Bei Ihrer PSD Bank ist günstig eben sicher.

 

PSD Bank Westfalen-Lippe eG im Oktober 2011